Waldeck-Derby gegen Rosseln!


Sportfeld „Waldeck“, St.Nikolaus – 11.10.2026

MATCHDAY 11 26/27


SGN feiert 7:2-Heimsieg gegen Großrosseln II


Die Teams im Vergleich

Vor dem Anpfiff gingen beide Mannschaften mit unterschiedlichen Vorzeichen in das Derby. Die SG St. Nikolaus wollte nach der Heimniederlage gegen Geislautern Wiedergutmachung leisten. Die Reserve des SC Großrosseln reiste dagegen mit Rückenwind an: Sie hatte in der Vorwoche ihren ersten Heimsieg gegen Luisenthal gefeiert und wollte im Waldeck die ersten Auswärtspunkte holen.

Auch die Saisonzahlen sprechen für die Gastgeber. Mit Niklas Bamberg (8 Tore vor dem Spiel) und Bastien Wagner (6 Tore) stellt die SGN zwei treffsichere Offensivkräfte. Philipp Laduga (3 Tore) und Robin Konrath (5 Vorlagen) komplettieren das Angriffsspiel. Bei Großrosseln ruhen die Hoffnungen auf Michael Eiloff, der vor dem Spiel 5 Saisontore auf dem Konto hatte.

Der Spielverlauf

Furioser Start. Die Roten vom Waldeck zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung. Schon in der 5. Minute belohnte sich die SGN. Robin Konrath zog an der Grundlinie entlang und legte für Philipp Laduga auf, der nach einem abgewehrten ersten Versuch im Fünfer einschob.

Die SGN blieb am Drücker und zeigte dem Gegner, wer Herr im Hause ist. In der 14. Minute folgte eine Parallele zum ersten Treffer. Jan Niderkorn drang rechts fast bis zur Torauslinie vor und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort stand Laduga goldrichtig und traf ins kurze Eck zum 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Verwarnungen gab es in der ersten Hälfte für Niklas Bamberg (20.) und Marc Erb (42.).

Schneller Doppelschlag nach der Pause. Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, legte Niklas Bamberg in der 48. Minute zum 3:0 nach. Nur drei Minuten später folgte das 4:0. Bamberg suchte links erneut den direkten Weg zum Tor und wurde zwei Meter vor dem Strafraum nur regelwidrig gestoppt. Bastien Wagner zirkelte den Freistoß an der Mauer vorbei ins lange Toreck. Torwart Daniel Wonn sah den Ball spät und lenkte ihn nur noch an den Pfosten, von dort ging er hinter die Linie.

Großrosseln kommt zurück. Mit der deutlichen Führung ließ bei der Heimelf die Konzentration nach. Das nutzte Großrosselns Torjäger Michael Eiloff. In der 54. Minute zeigte Keeper Ney zunächst eine erstaunliche Parade, doch die Abwehr war nicht gedankenschnell genug, und Eiloff staubte zum 4:1 ab. Nur zwei Minuten später köpfte er einen langen Ball auf den hinteren Pfosten zum 4:2 ein. Die Gäste witterten Morgenluft und gingen energischer zu Werke. Die Partie wurde hitziger, auf beiden Seiten gab es mehrere Gelbe Karten, bei der SGN für Darius Brück (62.). Für ihn kam Christopher Kendzierski ins Spiel (63.).

Die SGN schlägt zurück. Die Antwort kam prompt. In der 65. Minute erzielte Bamberg seinen zweiten Treffer zum 5:2, diesmal bediente ihn Wagner. Ein Freistoß von Wagner und Konrath in der 69. Minute ging noch über das Tor.

In der 71. Minute zahlte sich die Einwechslung von Kendzierski aus. Er klärte per Kopf einen Angriff der Gäste, Laduga kontrollierte den Ball und leitete ihn auf links zu Bamberg weiter. Der setzte seine läuferischen Vorteile ein, sprintete bis zur Fünf-Meter-Grenze und legte in die Mitte. Robin Konrath nahm den Pass mustergültig an und schob zum 6:2 ins lange Eck ein, sein 4. Saisontor.

Den Schlusspunkt setzte erneut Bamberg in der 73. Minute. Nach einer Unstimmigkeit zwischen Torwart und Innenverteidiger schnappte er sich den Ball und traf zum 7:2. Es war sein 10. Saisontor. Drei Minuten später musste er nach einem erneuten Zwischenfall mit seinem Gegner mit Gelb-Rot leider den Platz verlassen.

Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

Fazit

Die SGN hat die Wiedergutmachung nach der Niederlage gegen Geislautern geschafft. Die Offensive überzeugte: Über beide Außenbahnen und per Standardsituation entstanden Tore, und Bamberg war mit drei Treffern und mehreren Vorlagen der auffälligste Spieler. Auffällig war aber auch die Schwächephase nach dem 4:0, als die Konzentration nachließ und Großrosseln zwei Tore gelang. Zudem sammelte die Mannschaft mehrere Gelbe Karten.

Zum Schluss wünschen wir noch Robin Konrath gutes Besserung, der sich in den Schlussminuten noch schwer verletzt hatte.

Konsequenz für das nächste Spiel

Die Mannschaft muss auch bei klarer Führung konzentriert und gedankenschnell bleiben. Gegen stärkere Gegner kann eine solche Phase teuer werden. Dazu kommt mehr Disziplin, um die Zahl der Verwarnungen zu senken. Wenn die SGN ihre Offensivstärke mit dieser Konsequenz verbindet, kann sie den Schwung aus dem Derby mitnehmen.